-–– Warum so männlich?

Von Sapna Cheryan und Hazel Rose Markus

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Noch immer sind typisch männliche Normen im Berufsleben der Standard. Um erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen allerdings sowohl männliche als auch weibliche Verhaltensweisen.

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Stereotyp männliche Eigenschaften

Als typisch männlich gilt es beispielsweise durchsetzungsstark, analytisch oder

sich vermarktend zu sein.

Frauen werden hingegen eher als kooperativ, andere unterstützend und anpassungsfähig gesehen.

Abhilfe schaffen

Männliche Normen werden in Unternehmen oft weniger offensichtlich als Ungleichbehandlung wahrgenommen. Dabei sind sie überall verankert - in Werten, Interaktionsstilen und individuellen Überzeugungen.

Mit diesen drei Fragen können Sie Abhilfe schaffen.

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1. Wo gibt es bei uns männliche Normen?

Bitten Sie Mitarbeiter auf verschiedenen Ebenen möglichst viele Elemente Ihrer Unternehmenskultur aufzulisten.


Als Nächstes vergleichen Sie die Ergebnisse mit einer Liste stereotyp männlicher Verhaltensweisen und Eigenschaften.

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2. Sind Sie notwendig?

Überprüfen Sie dann, wie sinnvoll diese männlichen Normen für das Unternehmen sind. Sind sie überlebenswichtig oder so grundlegend, dass man sie nicht verändern kann?

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3. Können wir sie abschaffen oder ausgleichen?

1. Wenn sie unnötig sind, bauen Sie sie ab.

2. Wenn Sie auf eine männliche Norm verzichten können, gleichen Sie sie aus, indem Sie eine weibliche oder nicht geschlechtsspezifische Norm hervorheben.

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Erfolgreich entgegenwirken

Erfolgreiche Beispiele gibt es jetzt schon. Google hat

"Reset-Tage" in Form von zusätzlichem bezahltem Urlaub und meetingfreien Wochen eingeführt, um das Wohlbefinden und die geistige Gesundheit seiner Teammitglieder zu verbessern.

Welche Fallen Sie beim Abbauen und Ausgleichen von männlichen Normen im Auge behalten sollten, lesen Sie hier:

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